Eröffnungsgottesdienst Osterausstellung
Eröffnungsgottesdienst zur Osterausstellung in Loßburg gut besucht
Mit einem gut besuchten Gottesdienst in der evangelischen Kirche Loßburg ist am vergangenen Sonntag die Osterausstellung der Liebenzeller Gemeinschaft feierlich eröffnet worden. Während der gesamten Ausstellungszeit finden die Gottesdienste der Liebenzeller in der Versöhnungskirche in Loßburg statt.
Durch den Eröffnungsgottesdienst führte Thomas Klein, der sich herzlich bei Pfarrer Ernest Ahlfeld für die Gastfreundschaft in den kommenden Wochen bedankte. Auch Bürgermeister Christoph Enderle von der bürgerlichen Gemeinde Loßburg war unter den Gottesdienstbesuchern. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einer Lobpreisband begleitet, die gemeinsam mit der Gemeinde den Blick auf Jesus ausrichtete.
Die Osterausstellung nimmt die Besucher mit hinein in die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens: die Ereignisse rund um Kreuzigung und Auferstehung. In insgesamt elf kreativ gestalteten Räumen wird die Passions- und Ostergeschichte eindrücklich und mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Dabei geht die Ausstellung den grundlegenden Fragen des Lebens nach: Hat der Tod das letzte Wort – oder gibt es Hoffnung darüber hinaus? Jeder Besucher kann einen Stein als Symbol für die Frage nach der Ewigkeit mit durch die Führung nehmen. Die Antwort auf die Fragen erhalten die Besucher im Verlauf der Führung.
In seiner Predigt griff Markus Friedel, Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft und Gesamtleiter der Ausstellung, im Rahmen seiner Predigtreihe zu den „Gegenständen der Passionsgeschichte“ die Symbolik des Schwertes auf. Das Schwert stehe für Macht und Stärke. Friedel verglich den Aufmarsch der Römer mit dem Einsatz eines SEKs. Petrus, der schneller handelte als dachte, schlug mit einem Kurzschwert auf den Kopf des Tempelsoldaten ein. Jesus stoppte die zu eskalieren drohenden Situation mit einem „Halt! Hört auf!“. Jesus habe das, was er gesagt habe, auch gelebt. So sei in der ganzen Bibel keine Stelle zu finden, in der Jesus aus Rache oder Vergeltung gehandelt habe. Sein Evangelium zeuge von der Botschaft des Friedens und der Liebe, die gerade in der Ostergeschichte ihren Höhepunkt findet.
Im Anschluss an die Predigt wurde die Osterausstellung offiziell als Gemeinschaftsprojekt der Liebenzeller für das Jahr 2026 eröffnet. Christian Kimmich, verantwortlich für die kreative Gestaltung der Ausstellung, gab einen Einblick in die Aufbauphase der vergangenen Wochen.
Die Ausstellung wird von einem großen ehrenamtlichen Engagement getragen: 25 geschulte Reiseleiter führen Besuchergruppen durch die Räume, rund 50 Mitarbeitende kümmern sich im Bistro um das leibliche Wohl, und 16 weitere Ehrenamtliche begrüßen an verschiedenen Tagen die Gäste. Insgesamt sind etwa 140 Führungen geplant, mit zusätzlicher Reserve für weitere Termine. Bereits rund 2.200 Anmeldungen liegen vor. Vormittags werden Schulklassen und Kindergartengruppen in kindgerechter Weise durch die Ausstellung geführt.
In seinem Grußwort betonte Pfarrer Ahlfeld: „Die Osterausstellung macht das Fundament unseres Glaubens sichtbar und erkennbar.“ Sein Wunsch sei es, das jeder wissen sollte, dass Jesus lebt.
Auch Bürgermeister Enderle unterstrich die Bedeutung der Ausstellung. Sie lade dazu ein, „die größte Hoffnung der Menschheit neu zu entdecken – dass das Leben über den Tod siegt“. Die Ausstellung gehe über reine Informationsvermittlung hinaus und ermögliche es, die Ereignisse von damals emotional und mit allen Sinnen nachzuvollziehen. Er forderte die Ausstellungsbesucher dazu auf, sich mit einem offenen Herzen von einer Hoffnung ansprechen zu lassen, die trägt.
Im Anschluss traf sich die Gemeinde in den kreativ gestalteten Räumen in der Lilienstraße zum gemeinsamen Fürbittegebet.
Weitere Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten sind unter dem Stichwort „Osterausstellung“ auf der Website LGV-Lossburg.de verfügbar.